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Sportfotografie - So kommt Bewegung ins Bild

Die Fußball Weltmeisterschaft – was für Spieler die große Jagd auf Tore ist, ist für Fotografen die Jagd auf glorreiche Fotos. Dafür sind neben beeindruckenden Kameras allerdings auch ein gutes Gespür für den richtigen Moment, ein weiter Blick und der sichere Umgang mit der Technik entscheidend. Doch grundsätzlich können Sie das auch, achten Sie dabei auf ein paar Basics.

Bildinhalte und Gestaltung sind bei der Sportfotografie genauso vielfältig und individuell umsetzbar, wie in anderen Kategorien. Nicht nur hitzige Zweikämpfe der Fußballer oder das Ankommen im Ziel eines Läufers machen sportliche Ereignisse einmalig. Auch die Emotionen der Sportler und Zuschauer sowie die Details, auf die nicht jeder achtet, sind von großer Bedeutung (s. Bild 1-4). Lassen Sie hierfür Ihren Blick etwas schweifen und lösen Sie sich von Standardperspektiven des jeweiligen Sports.

Natürlich können Sie sich zur Einstimmung auch an ein paar Klassiker halten. Und auch hier ist es möglich, mittels Verschlusszeit und Blende zu experimentieren. Bewirken Sie beispielsweise mit verschwimmenden Bewegungen eine tolle Dynamik in Ihren Bildern. Sprinter oder andere schnelle Sportarten eignen sich dafür hervorragend. Je länger die gewählte Verschlusszeit ist, desto deutlicher zieht das bewegende Objekt Schlieren hinter sich her (s. Bild 5, 6).

Tipp: Versuchen Sie es beispielsweise mit einer  Brennweite von 180-300 mm (Teleobjektiv), einer geschlossenen Blende (11-22), einer Verschlusszeit von 1/60 s und einem ISO-Wert von 100-200. Optimale Bedingungen wären für diese Einstellungen die Nutzung eines Stativs und schönes Wetter.
Ebenso interessant wirken Bilder, in denen der Hintergrund verschwimmt, jedoch das Objekt viel schärfer dargestellt wird. Hierzu versuchen Sie bei ähnlichen Einstellungen, das Objekt mit der Kamera möglichst gleichmäßig zu verfolgen.

Des Weiteren können Sie zum Beispiel beim Fußball Bewegungen einfrieren lassen und damit den Moment betonen. Dabei benötigen Sie nur eine offene Blende (2,2), wobei eine größere Brennweite (200 mm) sowie ein enger Bildschnitt, diese Wirkung verstärken – das Motiv wird im Vordergrund vom Hintergrund deutlich abgegrenzt.

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